• Entfalten Sie Ihr Potential. - Managen Sie Ihr Leben!

  • gesund » glücklich » erfolgreich

img_sps_sonnenblumenstrauss_0761

Österliche Fastenzeit – Kraftquelle für Körper, Geist und Seele

Die österliche Fastenzeit ist weit mehr als der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel. Sie ist eine Einladung, sich innerlich zu sammeln, vom Ballast zu entschlacken und neue Kraft zu schöpfen – so wie die Natur im Verborgenen Energie sammelt, bevor sie im Frühling wieder aufblüht.

Vom Karneval zur Stille – ein bewusster Übergang zu Ostern

Der Begriff Karneval stammt von carne vale – „Fleisch, lebe wohl“. Früher war dies ein bewusstes letztes Festmahl, bevor mit dem Aschermittwoch eine vierzigtägige Zeit der Stille, des Fastens und der Selbstprüfung begann.

Aus diesem Übergangsritual entwickelte sich später das bunte Faschingstreiben, das vielen Menschen heute Leichtigkeit und Lebensfreude schenkt – ein kurzer Ausbruch aus dem Winterblues. Auch der Brauch, den Winter symbolisch „auszutreiben“, passt dazu: Danach beginnt die Natur wieder zu sprießen.

Warum ganzheitliches Fasten seelische Kraft schenkt

Der christliche Jahreskreis, der seit Jahrhunderten gelebt wird und bis heute erstaunlich zeitgemäß ist, lädt dazu ein, im Rhythmus der Natur gesund zu leben. So wie wir im Frühling und Sommer wieder nach außen gehen, lädt die Fastenzeit dazu ein, innezuhalten, Kraft zu sammeln und innerlich aufzuräumen. So wie die Erde im Stillen neue Energie bildet, kann auch in uns etwas Neues wachsen, wenn wir bewusst langsamer werden.

Ganzheitliches Fasten stärkt die seelische Gesundheit, weil es drei Ebenen anspricht:

1. Den Körper entlasten: Wenn der Körper zur Ruhe kommt, wirkt sich das positiv auf die Psyche aus. Ein leichterer Körper bedeutet oft auch einen leichteren Geist. Viele Menschen erleben mehr Energie, bessere Stimmung und ein Gefühl von innerer Stabilität. Impulse:

  • Worauf möchte ich 40 Tage oder zumindest einen Teil davon verzichten? (z. B. Süßigkeiten, Alkohol, üppige Mahlzeiten)
  • Wo kann ich bewusst reduzieren, ohne mich zu überfordern?
  • Welche körperliche Entlastung würde mir gut tun?

Ein schöner Nebeneffekt: Der Körper entschlackt, man gewinnt Energie – und oft auch ein Stück Selbstdisziplin und Selbstführung zurück.

2. Den Geist beruhigen: Weniger Reize, weniger Verpflichtungen, weniger „Müssen“ – das schafft Raum für Klarheit. Der Geist darf sich sortieren, Gedanken dürfen sich beruhigen, und innere Unruhe kann abklingen. Geistiges Fasten schafft Raum für das Wesentliche. Impulse:

  • Visuelles Fasten, also Augenfasten: Weniger Social Media, weniger Bildschirmzeit, bewusste Pausen vom Nachrichtenstrom.
  • Auditives Fasten: Weniger Radio, keine Dauerberieselung, stille Momente bewusst zulassen.
  • Gustatorisches Fasten: Verzicht auf Süigkeiten, Alkohol und übermäßiger Genuss.
  • Kinästhetisches Fasten: Verzicht auf Tanzveranstaltungen und andere Vergnügungen, um weniger äußere Reize aufzunehmen und sich nicht ständig berieseln zu lassen.

3. Zeit für Seelenhygiene: Warum leiden heute so viele Menschen unter seelischen Belastungen? Wir leben in einer Welt voller Reize, Geschwindigkeit und Dauerbeschallung. Ständige Erreichbarkeit, Informationsflut und permanenter Druck führen zu einer Reizüberflutung, die Körper, Geist und Seele erschöpft. Impulse:

  • Wo wünsche ich mir mehr Ruhe, Klarheit oder innere Freiheit?
  • Welche desstroktuven Averhaltensweisen tun mir nicht gut?
  • Welche Gedanken, Reizquellen (Medien und Gespräche) oder Ablenkungen rauben mir Seelenkraft?
  • Welchen innerer Rückzug?  Für Gebet, Meditation, Selbstreflexion über ungesunde Gewohnheiten und Verhaltensmuster.

Genau deshalb bekommt die Fastenzeit heute eine neue Bedeutung. Sie kann zu einer Form der Seelenhygiene werden – ein bewusstes Innehalten, um wieder zu spüren, was uns nährt und was uns erschöpft. In der Stille taucht oft das auf, was im Alltag überdeckt wird: Gefühle, Bedürfnisse, ungelöste Themen. Diese bewusst wahrzunehmen, ist ein wichtiger Schritt zu Heilung und innerer Ordnung. Gerne begleite ich Sie auf diesem Weg und unterstütze Sie dabei, innere Klarheit und seelische Kraft zu entwickeln.Kontaktaufnahme.

Wie möchte ich die gewonnene Ressourcen nutzen?

  • Gewonnene Zeit: Früher ins Bett gehen und ausreichend schlafen  – Regeneration. Bewusste Pausen, Gebet und Meditation, kleine Ritaule – die die Seele stärken.
  • Gewonneene Kraft:  Für Dinge, die iHnen gut utun und wichtig sind – Ein Hobby, einen Vorsatz oder einfach die Seele baumeln lassen mit schönen Momenten.
  • Gespartes Geld: Durch den Verzicht auf Vergnügungen etwas Guten tun – Spenden, jemaanden unterstützen oder bewusst in die eigene Entwicklung invetieren.

Fastenzeit ist eine Einladung, wieder bei sich selbst anzukommen – und sich auf das vorzubereiten, was im Frühling neu wachsen darf. In der Stille taucht oft das auf, was im Alltag überdeckt wird: Gefühle, Bedürfnisse, ungelöste Themen.

Fasten ist dann kein Verlust, sondern ein Weg zu Einfachheit, innerer Ordnung und neuer Lebensfreude  – Gerne begleite ich Sie auf diesem Weg. Für eine Kontaktaufnahme. erreichen Sie mich unter: Telefon: 0911 /760 80 93
E‑Mail: lebensfreude-management@web.de

Petra Christine Scholzen                                       Februar 2026

img_sps_sonnenblumenstrauss_0761

Vom Winterblues zum Aufblühen

Warum die Stimmung im Winter sinkt

Weniger Tageslicht bedeutet: weniger Aktivität, weniger soziale Impulse, weniger Bewegung. Der Alltag fühlt sich schwerer an, Routinen geraten ins Rutschen und die Motivation sinkt. Viele Menschen erleben in dieser Zeit eine gewisse innere Müdigkeit in eine saisionele abhängige Depression (SAD).

Was im Körper passiert

Licht steuert unseren Hormonhaushalt. Fehlt es, produziert der Körper mehr Melatonin – das macht müde. Gleichzeitig sinkt der Serotoninspiegel, der für Stimmung und Antrieb wichtig ist. Diese Kombination kann sich wie ein leichter Schleier über den Alltag legen.

Kleine Impulse, die  helfen können

Wenn die Tage dunkel sind und das Licht fehlt, spüren viele Menschen eine gewisse Schwere. Oft reichen schon kleine Schritte, um wieder etwas mehr Leichtigkeit zu spüren.

1. Ein praktischer Tipp, der sofort hilft

Schon 10–15 Minuten Tageslicht – am besten am Vormittag – können den Hormonhaushalt stabilisieren. Ein kurzer Spaziergang, selbst bei grauem Himmel, wirkt oft überraschend schnell. Licht ist für den Körper wie ein natürlicher Stimmungsregulator.

Bewegung – ob Tanzen, Fitness – kann in Kombination mit stimmungsfördernder Musik die Ausschüttung von Glückshormonen ankurbeln und die Stimmung spürbar heben.

2. Struktur schaffen

Feste kleine Rituale geben Halt: eine Morgenroutine, regelmäßige Mahlzeiten oder ein kurzer Abendspaziergang. Struktur und Entspannungsvrfahren wie Autogenes Training oder Meditationen beruhigt das Nervensystem und bringt Stabilität in den Tag.

3. Freude‑Rituale einbauen

Kleine Dinge, die gut tun: eine Tasse Lieblingstee, Musik, ein warmes Bad oder ein gutes Gespräch. Mini‑Momente der Freude wirken wie Lichtpunkte im Alltag.

Wann eine Unterstützung gut tut

Jeder kennt das: In den grauen Wintermonaten, vom Herbst bis Frühjahr, die oft viel zu lang erscheinen, fühlen wir uns müde, antriebslos oder traurig  gedrückt, geporägt auch von Heisshunger und Schlafstörungen. Das kann eine  ganz natürliche Reaktion auf Lichtmangel und die stille Jahreszeit sein.

Sollten Selbsthilfemaßnahmen jedoch keinen langfristigen Erfolg bringen und der Zustand bereits über einen längeren Zeitraum (2-3 Wochen) anhalten,  ist es ratsam, therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Gerade in Rückzug in der stillen Winterzeit  kann die Seele nutzen, um alte Themen oder ungelöste Gefühle an die Oberfläche zu bringen. Ohne die Ablenkungen des Alltags tauchen in dieser Phase bei vielen Menschen innere Prozesse auf, die gesehen und verarbeitet werden möchten. Dieser Rückzug kann sogar hilfreich sein, um diese Themen bewusst wahrzunehmen und ihnen Raum zu geben.

Deshalb kann der Rückzug im Winter – fast wie ein kleiner Winterschlaf – ein echter Segen sein. Diese Phase kann eine wertvolle Chance sein, innezuhalten, innere Klarheit zu gewinnen und neue Kraft zu sammeln. – Ähnlich wie die Natur, die sich in der kalten Jahreszeit zurückzieht, um im Frühling wieder gestärkt aufzublühen.

Gönnen Sie sich schöne, ruhige Wintermomente, um neue Kraft zu sammeln. Wenn Sie sich Unterstützung wünschen, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.

Petra Christine Scholzen

b_glueckskaefer